Hat der Staat kapituliert?

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Ein 29-jähriger Afghane verschafft sich Zugang zu mehreren Krankenhauszimmern und missbrauchte eine 15-jährige Patientin.

Nachdem er vom Wachdienst festgehalten wurde, nahmen eintreffende Polizeikräfte den Täter fest.
Nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung wurde er mangels Haftgründen wieder entlassen.
Ich wiederhole: mangels Haftgründen!!!

Was zum Teufel bedarf es denn noch für Gründe, diesen Sexualverbrecher in Haft zu nehmen und dort zu belassen?
Haftgründe wären beispielsweise Fluchtgefahr. Und diese wird in diesem Fall also verneint?
Es besteht also keine Gefahr, dass der 29-jährige Afghane untertaucht?
Möglicherweise mit neuer Identität? Soll ja schon mal vorgekommen sein, dass in gewissen Kreisen die Tendenz zur Mehrfach-Identität geht, munkelt man.

Was ist aus der Gerechtigkeit in diesem Land geworden?
Sexuelle Handlungen an einer 15-jährigen Patientin in ihrem Krankenbett sind also kein Haftgrund mehr?
Aber Menschen, die ihre GEZ nicht bezahlt haben, sitzen im Gefängnis?

Ich bin der persönlichen Meinung, dass der Staat kapituliert hat und auch seinen Bürgerinnen und Bürgern weder Schutz, Hilfe noch Gerechtigkeit zuteilwerden lässt.
Ich spreche daher hier nicht von Selbstjustiz, sondern von Eigenhilfe und Selbstschutz. Man muss letztendlich anfangen, auf sich selbst und seine Nächsten selber zu achten.
Die Menschen müssen sich in ihrem Bekanntenkreis, Freundeskreis und in Nachbarschaftshilfen zusammen finden, um die Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung, alleine schon durch ihre Präsenz, vor derartigen Übergriffen zu schützen.

Wir leben in abstoßenden Zeiten und diese Übergriffe scheinen immer mehr zu werden.
Ich werde niemals zulassen, dass dieses einem geliebten Menschen in meinem Umfeld widerfährt und sei es, dass ich von nun an immer als Begleitung mit dabei bin.

Soweit ist es mittlerweile für mich gekommen in diesem Land, in dem ich geboren wurde und in dem ich „schon länger lebe“.

Tim K.