Bundesliga SC-Freiburg-Trainer Christian Streich verhöhnt das vergewaltigte und ermordete Opfer Maria L.

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Bundesliga SC-Freiburg-Trainer Christian Streich verhöhnt das vergewaltigte und ermordete Opfer Maria L. , indem er den Täter einen „Bub, der ganz was Schlimmes gemacht hat“ nennt. (Videobeitrag-Badische Zeitung)

Sehr „geehrter“ Herr Streich,

Sie sind kein Bundesliga-Trainer, sondern ein „Kreisliga-Populist“ erster Güte.
Sie bezeichnen in ihrer abstoßenden und verwirrten Rede einen Vergewaltiger und Mörder allen Ernstes als einen „Bub, der was ganz Schlimmes gemacht hat“? Sind Sie noch gesund im Kopf? So etwas Widerwärtiges und Ekelerregendes habe ich schon lange nicht mehr gehört. Sie sind ein geistiger Brandstifter und ein Hetzer der allerschlimmsten Sorte und gegen Personen wie Sie muss man sich mit aller Macht stellen.

Solche Typen gilt es verbal zu bekämpfen und mundtot zu machen.
Mit keinem Wort haben Sie Anteil an der ermordeten Maria L. genommen, sondern sprachen davon, dass „die Entwicklung Sie an das Dritte Reich erinnern würde, als Menschen wegen der Zugehörigkeit zu einer religiösen Glaubensgemeinschaft verfolgt und systematisch getötet wurden; und jetzt wären das die Afghanen oder überhaupt Ausländer.“

Als ich diesen Rotz hörte, fehlten mir wirklich kurz die Worte. Was bilden Sie sich eigentlich ein mit Ihren erbärmlichen Vergleichen und derartig hohlen Phrasen? Das Opfer interessiert Sie nicht, aber die Nazikeule holen Sie aus dem Sack?
„Man müsse große Angst haben, was passiert“ sagten Sie weiterhin. Da stimme ich Ihnen zu, jedoch meinen Sie wahrscheinlich etwas anderes als ich.

Weiterhin sprechen Sie Menschen das Recht auf freie Meinungsäußerung ab und für mich klang da so in etwa durch, dass Sie sich am liebsten politische „Umerziehungslager“ wünschen würden, oder habe ich Sie da falsch verstanden?
„Für die Gesellschaft sei dies eine große Herausforderung und man müsse sich bekennen“.
Richtig Herr Streich, für diese Gesellschaft sind die Massen von Wirtschaftsasylanten und Gutmenschen, wie Sie, eine große Herausforderung. Ich bekenne mich jetzt und jederzeit als Gegner dieser „Flüchtlingspolitik“ und gleichzeitig von Menschen wie Ihnen.
Sie widern mich an und ich werde immer gegen Sie und die Ihren stehen. Ich bin dabei nicht alleine und wir werden immer mehr. Jeden Tag! Dank Typen wie Ihnen und dank solcher „Buben, die ganz Schlimmes tun“.

Das muss man sich wirklich einmal zu Gemüte führen, welch abstoßende Person Sie sind.
Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen muss.
Sie dachten, dass „wir an einem Punkt sind, wo wir niemals mehr wieder hinkommen wollten“? Da muss ich Sie leider beunruhigen, denn wir sind erst am Anfang einer Entwicklung, die noch sehr gefährlicher und unberechenbar werden wird. Das ist zumindest meine persönliche Meinung.

„Jetzt kommt es drauf an, wie diese Gemeinschaft in diesem Land gemeinsam auftreten wird“.
Erneut richtig Streich, diese Gemeinschaft in diesem Land wird vereint gegen Unrecht, Verbrechen und Gewalt und gegen Hetzer und Scharfmacher wie Sie auftreten. Dafür kämpfe ich und viele andere jeden Tag aufs Neue und das nicht ohne Erfolg. Sie sind da nur ein zusätzlicher Ansporn!

Und was meinten Sie mit Ihrer Aussage, dass „wenn Sie sehen und hören, was heute alles geschrieben und gesagt wird – und dazu auch noch nickende Köpfe registrieren, solche Menschen wären früher von der Gesellschaft degradiert gewesen.“
Welches „Früher“ meinten Sie da, Herr Streich? Das 3. Reich oder die ehemalige DDR?
Wünschen Sie sich also ein totalitäres System, in dem Menschen mit abweichender Meinung von der Gesellschaft „degradiert“ werden? Und was meinen Sie mit „degradieren“? Etwa so viel wie mundtot machen?
Wir leben aber im heutigen Deutschland, in dem zumindest solche Subjekte wie Sie Ihre menschenverachtenden Äußerungen zum Besten geben dürfen.

Aber wenn Sie das unbedingt wünschen, dann dürfte man ja auch fairerweise Sie für Ihre Meinung „degradieren“, was auch immer das bedeuten mag. Das würde ich dann gerne persönlich übernehmen.

Dann „wollen Sie sehen, ob die Mehrzahl der Bevölkerung sich widersetzt und aktiv dagegen vor geht“.
Hervorragend Streich, genau das ist unser Ziel! Sich Typen wie Ihnen und Ihren „Buben“ zu widersetzen und aktiv dagegen vor zu gehen! Natürlich alles auf dem Boden des geltenden Rechts.
Streich, wir verstehen uns.

Dann maßen Sie kleiner „Lokal-Hobby-Politiker“ sich noch an, die Wahl in Österreich zu kommentieren und Unverständnis für 46 Prozent der Wähler zu äußern. Was sind Sie nur für ein lupenreiner Demokrat!
Alle anderen sollten sich Ihrer Meinung nach bekennen und „wer das nicht täte, der würde eine Mitverantwortung tragen“.
Christian Streich, Sie kleiner 4.-klassiger Populist, ICH bekenne mich!
Ich bekenne mich gegen Sie und alle anderen, die so denken wie Sie.

Sie stoßen mich so dermaßen ab und geben mir gleichzeitig so eine zusätzliche Kraft und Motivation, dass ich genau weiß, wofür und wogegen es sich zu kämpfen lohnt.
Die Zeit wird kommen!
Sie haben Angst vor der Entwicklung und Sie haben Kinder und haben besonders Angst um diese?
Wie können Sie dann so ein widerwärtiges Gedankengut verbreiten?

Während Ihrer ganzen Rede kam kein einziges mitfühlendes Wort für das Opfer oder die Angehörigen und kein Zeichen von Empathie, sondern nur Ihre persönliche Hetze und Polemik gegen Andersdenkende!

Ich habe mich lange nicht mehr so sehr vor einem Menschen geekelt, wie vor Ihnen und der Ekel geht einher mit Wut und Verachtung.

Tim K.